Landwirtschaft.Klima.Krise

Über die Perspektive von Frauen in der Landwirtschaft und die Klimakrise sprach unsere Gärtnerin Anni gemeinsam mit den zwei Kaffeeproduzentinnen Benigna Ramos und Yenis Gómez aus Honduras am Freitagabend in der B-Side. Ergänzt wurde die Runde durch Georg Knipping von der Fair-Handels-Beratung.

Die Veranstaltung am 09. Oktober fand auf Einladung der Romero Initiative aus Münster statt, die langjährige Beziehungen zu Partnerorganisationen nach Mittelamerika pflegt und sich für einen fairen Handel einsetzt.

Benigna Ramos und Yenis Gómez sprachen einerseits über die Leidenschaft für ihre Arbeit und anderseits über die Herausforderungen der Kaffeeproduktion unter sich verändernden klimatischen und gesellschaftlichen Bedingungen in Mittelamerika. Ein fairer Preis für ihre Produkte – gerade für den Export nach Europa und nach Deutschland – sei noch immer ein großes Problem. Kritisch schauten sie auf die Migration aus ihrem Land, die oft auch scheitere. Gerade für junge Menschen, die im Kaffeeanbau stark unterrepräsentiert seien, böte dieser eine Chance für eine Existenz im eigenen Land.

Jedem Viertel seine Solawi

In eindringlichen Worten schilderte Anni die Probleme, die die extremen klimatischen Bedingungen in diesem Sommer in Europa für die Landwirtschaft bedeuteten. Die Solidarische Landwirtschaft stellte sie dabei als ein resilientes und zukunftsweisendes System vor. Davon dürfe es noch viel mehr geben. „Jedem Viertel seine Solawi“, konkretisierte sie ihre Vorstellung. Ihre spannende Frage, wie wir uns angesichts globaler Herausforderungen auch global organisieren könnten, eröffnet den Raum für eine fortgesetzte Diskussion.

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