Die erste erfolgreiche Gemüsesaison liegt hinter uns. Wir haben 9 Monate lang 150 Haushalte mit leckerem ökologisch erzeugtem Gemüse versorgt.
Die erste Ernte in 2026 bekommt ihr wieder ab April. Wir planen mit 115 ganzen Anteilen für die Saison. Es gibt auch halbe Anteile.
Wie kommst du an dein Gemüse?
Ab April 2026 liefern wir einmal pro Woche Gemüse an verschiedene Abholstationen in Münster und Telgte. Dort kannst du dir deinen Anteil in einem vorgegebenen Zeitraum (Donnerstag mittag bis Freitag nachmittag) abholen. Das Gemüse wird nicht für dich in Kisten gepackt sein, sondern es hängt eine Liste mit Mengen aus und du holst dir die entsprechende Menge aus den Gemüsekisten. Hier ist also deine Mithilfe gefragt, denn so funktioniert unsere solidarische Landwirtschaft!
Wie groß sind die Anteile?
Ein kleiner Anteil (0,5) ist für einen Ein-Personen-Haushalt gedacht und ein großer Anteil (1) für einen Zwei-Personen-Haushalt. Natürlich sind Kochgewohnheiten unterschiedlich. Unser Gemüse soll ausreichen, um ca. fünf mal pro Woche mit Gemüsebeilage zu kochen. Dazu gibt es Salat und Frisches.
Wie hoch ist der Beitrag für einen Anteil?
Den Beitrag für deinen Gemüseanteil legst du bei der Bieterunde Anfang Februar fest. Wichtig ist, dass die gesamten Kosten für das Jahr dabei zusammenkommen. Dafür planen wir vorab das Jahresbudget und geben es vor der Bieterunde bekannt. Die Teilnahme an der Bieterunde ist auch digital möglich.
Für ein ganzen Anteil ist der Richtwert für 2026: 28€/Woche.
Für einen halben Anteil liegt der Richtwert für 2026 bei 16€/Woche.
Wir liefern voraussichtlich 39 Wochen Gemüse. Im Monats-Durschnitt sind die Richtwerte also:
69€ für einen halben Anteil und 121€ für einen ganzen Anteil.
Welches Gemüse bekommst du?
Damit du dir besser vorstellen kannst, wie unsere Kisten in etwa aussehen werden, hat die Solawi Werne uns netterweise Fotos ihrer Kisten zur Verfügung gestellt:



Wir planen aktuell noch kein Lagergemüse anzubauen, das heißt wir werden „nur“ neun Monate, von April bis Dezember, Gemüse ernten: Du zahlst dann auch nur neun Monate deinen Anteil.
Wichtig ist noch: Es gibt saisonale Schwankungen. Im April und Mai ist nicht so viel Gemüse in der Kiste, dafür aber im August und Oktober umso mehr.
Hier findet ihr eine Liste mit Beispielgemüse für alle Liefermonate:
April
Asiasalat
Radieschen
Stielmuß
Kohlrabi
Mai
Frühlingszwiebeln
Radieschen
Tatsoi (wie Pakchoi)
Fenchel
Mangold
Juni
Kohlrabi
Salat
Mangold
Spitzkohl
Spinat
Rhababer
Juli
Buschbohne
Gurke
Möhre
Rote Beete
Salat
Rucola
Zucchini
August
Aubergine
Gurke
Mangold
Paprika
Stangenbohnen
Tomate
Salat
September
Aubergine
Brokkoli
Tomate
Spinat
Zucchini
Zuckermais
Oktober
Asiasalat
Blumenkohl
Endviensalat
Paprika
Pastinake
Petersilie
Tomate
Knollensellerie
November
Feldsalat
Mangold
Möhre
Porree
Rosenkohl
Petersilie
Kürbis
Dezember
Postelein
Rosenkohl
Kürbis
Schwarzwurzel
Porree
Wie entscheidet sich was wann in die Kiste kommt?
In der Anbauplanung legen wir fest, welche Kultur wann, wo und wie lange im Beet wachsen muss, bis sie geerntet werden kann. Dabei sind viele verschiedene Faktoren wichtig. Die Anbauplanung muss berücksichtigen, zu welchen botanischen Familien die Gemüsearten gehören, um spezialisierten Schädlingen vorsorglich entgegenzuwirken und den Boden nicht einseitig zu beanspruchen (Fruchtfolge). Die Gemüsearten brauchen unterschiedlich lange, um zu wachsen. Auch das muss berücksichtigt werden. So muss zum Beispiel der Rosenkohl für den Winter bereits im Juni gepflanzt werden. Salate brauchen im Frühjahr acht Wochen bis zur Erntereife, im August oft nur vier Wochen. Das liegt vor allem an der sich stetig verändernden Tageslänge und den unterschiedlichen Temperaturen. Wetterfaktoren, wie Regen und Wind, beeinflussen ebenfalls die Ernteergebnisse. Die Anbauplanung wird jedes Jahr optimiert und an den Standort, die beteiligten Menschen und die vorhandenen Maschinen angepasst.